Ausstellung mit Diana Seeholzer
"hinter Dingen"
Vernissage Sa. 21. Aug. 2010 ab 18 Uhr
Sonntagsapéro So. 05. Sep. 2010 ab 11 Uhr
Finissage So. 19. Sep. 2010 ab 11 Uhr
Objekte des alltäglichen Gebrauchs treten in der Ausstellung als Readymades oder als Teil eigener Schöpfung in Erscheinung und werden mit Malerei in Bezug gesetzt. Eine Stimmung des Unfassbaren und Geheimnisvollen entsteht.
Situationen der Verdichtung, des Kumulierens sind dabei für Diana Seeholzer bedeutend - geballte Energie, Orte der (vergangenen) Tat. Was ist nur vermeintliche, bedeutungslose Dichte, was reiche Leere? Dichte, Fülle und Leere die aufeinander prallen, sich gegenüber stehen, sich aushalten und ihre Inhaltlichkeit an den Betrachter weiterzugeben versuchen.
Gedanken zu meiner Arbeit
Mich interessiert es, Bilder und Objekte zu entwickeln, welche eine Stimmung des Unfassbaren, Geheimnisvollen und in einer gewissen Weise auch des Unbestimmten verbreiten. Dieses “nicht wirklich begreifen können” aufzeigen und in Werken zu thematisieren, beschäftigt mich.
Werke die ein leises Versprechen davon abgeben, was ist und doch nie ganz fassbar wird. Die aufzeigen, dass mehr ist, als wir zu verstehen wissen, wir begreifen können. Eine Atmosphäre von Ahnen, von Imagination und Geheimnissen, das Inszenieren von Zwischenwelten im vermeintlich Banalen und Alltäglichen.
Dazu werden verschiedene Objekte aus dem alltäglichen Gebrauch und der nächsten Umgebung hinterfragt, zu Installationen verarbeitet und mit Malerei in Bezug gesetzt. Durch dieses Zusammenspiel soll eine Atmosphäre der Sehnsucht und der Mehrdeutigkeit entstehen.
Dem Rationalen das Wunderbare und Geheimnisvolle entgegenzuhalten, interessiert mich.
Dabei versuche ich immer wieder, die Leere in der Fülle, aber auch Fülle in der Leere zu thematisieren.
Bilder und Situationen der Verdichtung, des Kumulierens sind für mich bedeutend. Geballte Energie, Orte der (vergangenen) Tat. Was ist nur vermeintliche, bedeutungslose Dichte, was reiche Leere? Dichte, Fülle und Leere die aufeinander prallen, sich gegenüber stehen, sich aushalten und ihre Inhaltlichkeit an den Betrachter weiterzugeben versuchen.
Diana Seeholzer, Juli 2010


